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Raphael Friedrich – Bronze im Reißen bei der Junioren-Weltmeisterschaft

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Raphael Friedrich konnte bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Taschkent (Usbekistan) in der Gewichtsklasse -89 kg die Bronzemedaille im Reißen gewinnen. 

Geburtstag: 25.01.2001
Gewichtsklasse: -89 kg
Erfolge: 3. Platz Reißen EM 2017
     3. Platz Stoßen & Zweikampf EM 2018
      3. Platz Reißen WM 2021

  Liebste Gewichtheberübung:  Standumsetzen & Standausstoßen ohne Füße lösen
Bildquelle: Michael Vater
Folge Raphael auf Instagram: @raphael_weightlifting

Der vom TSG Rodewisch stammende 20-jährige konnte seine Bestleistung um satte 7 kg steigern. Er selbst sagt: “Im Nachhinein bin ich sehr zufrieden. Nur anfänglich, als ich gesehen habe, dass die letzten beiden Versuche im Stoßen mit 187 kg den Vize-Weltmeistertitel bedeutet hätten, war ich etwas enttäuscht.”

So ging jedoch nur der erste Versuch mit 184 kg in die Wertung ein und bedeutete letztendlich einen vierten Platz im Stoßen sowie Zweikampf. “Ich hatte die drei darauffolgenden Tage den Muskelkater meines Lebens, also wusste ich, dass ich dennoch wirklich alles gegeben habe.”


Die Vorbereitung auf die Europameisterschaft lief für Raphael nicht optimal. Nicht wegen der anhaltenden Corona-Pandemie, denn sein Training konnte uneingeschränkt stattfinden, sondern weil er noch Anfang März diesen Jahres an einer Entzündung am Ansatz der Quadrizepssehne litt. “Ich würde sagen, es war tatsächlich die schwerste Vorbereitung, die ich je hatte.”

Die Entzündung wurde gespritzt und nach einer Woche Pause wollte Raphael wieder ins Training einsteigen, doch dann bekam er die Nachricht, dass er als Kontaktperson eines positiven Corona-Falles zwei Wochen in Quarantäne muss. Ergo – drei Wochen Trainingsausfall.

Zum Glück kam ich relativ schnell, wenn auch nicht bei voller Kraft zurück auf mein Trainingsniveau.” Die Euphorie wurde kurz vor dem Abflug nach Taschkent getrübt und Raphael musste erneut gespritzt werden. Umso beeindruckender ist die Leistung, die er trotz dieser Widrigkeiten bei der WM zeigte.

2017 erkämpfte Raphael dann zum ersten Mal eine Medaille bei einer Jugend-Europameisterschaft – seine bisher schönste Erfahrung. Durch die Zugehörigkeit zur Sportfördergruppe der Bundeswehr kann er sich voll und ganz aufs Training konzentrieren. Studieren will er in Zukunft trotzdem – “Sobald Corona weitestgehend eingedämmt ist und nicht mehr nur Online-Vorlesungen stattfinden, kann es losgehen.” 

Aber nicht nur das hat sich Raphael für die nächste Zeit vorgenommen. Nach einer zweiwöchigen Pause beginnt schon die Vorbereitung für den nächsten Höhepunkt – die Junioren-EM in Finnland. Ziel ist es, auf dem Podest zu stehen und neue Bestleistungen zu verbuchen. Langfristig gibt es aber ein anderes Bestreben – Olympia. “Eines Tages will ich auf jeden Fall mit einer Goldmedaille von den Olympischen Spielen nach Hause fahren. Das klingt zwar hoch gesteckt, aber ich wäre nicht mit mir zufrieden, wenn ich es tiefer ansetze!”

Bleibt nur noch zu wünschen, dass sich dieser Traum erfüllen wird. Das Zeug hat Raphael Friedrich alle mal.

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