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Nino Pizzolato über seine ersten Olympischen Spiele und seine Ambitionen für die Zukunft

Nino-Pizzolato
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Die Olympischen Spiele in Tokyo sind zwar schon einige Wochen her, verblasst ist die Erinnerung von Nino Pizzolato an sie aber noch lange nicht.

Es waren die ersten Spiele für den Italiener und am Ende hing sogar eine Medaille um seinen Hals. Als Liebe auf den ersten Blick beschreibt Nino Pizzolato seine erste Berührung mit der Langhantel. An der Schule des damals 13-Jährigen wurde ein Gewichtheben-Training veranstaltet, an dem er teilnahm – und er wusste sofort: Gewichtheben ist sein Sport.

Jahre lang trainierte er hart – und das zahlte sich aus. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2015 in Wroclaw, Polen, holte er in der -85kg Klasse mit 154kg im Reißen und 193kg im Stoßen Silber und auch im darauffolgenden Jahr landete er bei diesem Wettbewerb auf dem zweiten Platz, steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr aber um fünf Kilogramm im Reißen und acht Kilogramm im Stoßen.

„Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil“

2018 ordnete der Internationale Gewichtheberverband (IWF) die Gewichtsklassen neu. Für Nino Pizzolato ein Grund seine bisherige Gewichtsklasse – bis 85kg – zu überdenken. „Das stellte mich vor eine schwierige Entscheidung. Meine Trainer rieten mir, abzunehmen. Also hielt ich Rücksprache mit einem Ernährungsberater, ob es möglich wäre, vier Kilogramm abzunehmen.“  Nach einer Analyse des Fett-Muskel-Verhältnisses entschied sich der Italiener dann, die Gewichtsklasse zu wechseln und in der Klasse -81kg zu starten.

Der heute 25-Jährige stellte seine Ernährung um und achtete genau darauf, was und wie viel er aß. „Die ersten Wochen waren die schwierigsten, aber mit der Zeit habe ich mich an die neue Ernährung gewöhnt.“ Pizzolato konnte die Intensität und das Volumen seines Trainings beibehalten und die Gewichte teilweise sogar noch steigern. Dank der Entscheidung die Gewichtsklasse zu wechseln, habe ich gemerkt, dass eine gute Ernährung zu einem besseren Training führen und ich mich sogar besser erholen kann.

Seitdem achtet der Italiener auf seine Ernährung und legt viel Wert auf das, was er isst. „Ich weiß nun, dass eine gute Ernährung alles verändern kann und sie neben dem Training und der Regeneration ein wichtiger Bestandteil für meine Leistungsfähigkeit ist.“

Europameister und erste Olympia-Teilnahme

Der Wechsel der Gewichtsklasse zahlte sich aus. Bei den Europameisterschaften 2019 in Batumi, Georgien holte er mit 155kg im Reißen und 201kg im Stoßen Gold. Zwei Jahre später wiederholte er diesen Erfolg. In Moskau, Russland, brachte er diesmal sechs gültige Versuche aufs Paket und landete mit 164kg im Reißen und 206kg im Stoßen auf dem ersten Rang.

Die Bronzemedaille in Moskau sollte aber nicht die einzige Medaille für den 25-Jährigen bleiben. Er hatte sich zudem für die diesjährigen Olympischen Spiele in Tokyo qualifiziert und für diese hatte er sich große Ziele gesetzt. „Ich habe hart für die Olympischen Spiele trainiert und mein Ziel war, sie auch zu gewinnen, auch wenn es meine erste Teilnahme war.“

Nino-Pizzolato
Nino Pizzolato drückte bei den Olympischen Spielen in Tokyo 200kg über den Kopf. 

Nino Pizzolato startete allerdings mit Schwierigkeiten in seine ersten Spiele. Er konnte nur zwei von sechs Versuchen gültig auf die Plattform bringen. Am Ende reichte es aber. Mit 165kg im Reißen und 200kg im Stoßen holte er sich in der Gewichtsklasse -81kg Bronze. „Mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen habe ich mir einen Traum erfüllt. Und dann noch eine Medaille zu gewinnen, ist wie ein Wunder, auf das jeder Teilnehmer hofft.“

Mit mehr Entschlossenheit auf die nächsten Wettbewerbe vorbereiten

Auch wenn der Italiener unter seinen Erwartungen geblieben ist, hat er jeden Moment in Tokyo genossen.

„Die Olympiade ist ein ganz besonderer Wettbewerb. Ich hatte sehr viel Spaß, hätte aber natürlich gerne noch besser abgeschnitten, im Moment sind wir damit zufrieden. Bei jedem einzelnen Lift habe ich über all das nachgedacht, was ich getan habe, um dorthin zu gelangen.“

Nino Pizzolato, Bronzemedaillengewinner in Tokyo bis 81kg

Für Pizzolato ist die Bronzemedaille das beste Ergebnis seiner Karriere, doch seine Ambitionen sind noch lange nicht gestillt. „Ich bereite mich jetzt mit noch mehr Entschlossenheit auf die nächsten Wettbewerbe vor. Auch weil wir gezeigt haben, dass Italien um die Medaillenplätze mitkämpfen kann.“ Sein Landsmann Mirko Zanni hatte in der Gewichtsklasse -67kg ebenfalls die Bronze geholt.

Nun bereitet sich Pizzolato auf die bevorstehende Weltmeisterschaft im Dezember vor und dort will er die nächste Medaille um seinen Hals hängen haben. 

Der 25-Jährige sicherte sich bei seinen ersten Olympischen Spielen die Bronzemedaille. 

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