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Mirko Zanni – über seinen langen Weg bis zur Olympischen Medaille

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Mit einem neuen italienischen Rekord in der Gewichtsklasse -67kg hat sich Mirko Zanni bei den Olympischen Spielen in Tokyo die Bronzemedaille gesichert.

Für den Italiener Mirko Zanni wird ein Traum wahr. Mehr als zehn Jahre hat er auf diesen Moment hingearbeitet. Und dabei kann er sich an seinen letzten und entscheidenden Versuch, in dem er 177kg über den Kopf drückte, gar nicht so recht erinnern. „Es ging alles so schnell. Ich bin wie aus einem Traum aufgewacht, als die Hantel plötzlich über meinem Kopf war. Ich fing einfach nur an zu schreien“, blickt Zanni zurück. Mit 322kg im Zweikampf, und damit nur einen Punkt vor dem viertplatzierten Koreaner Myeongmok Han, sicherte sich der 23-Jährige die Bronzemedaille im Federgewicht (-67kg).

Dabei fing der Wettkampf für den Italiener alles andere als optimal an. Lediglich seinen ersten Versuch im Reißen mit 145kg brachte er gültig auf das Parkett, zwei Mal scheiterte er daraufhin an 150kg. Um sich noch eine reale Chance auf eine Olympia-Medaille zu wahren, musste der Gewichtheber aus Pordenone im Stoßen nun eine Schippe drauflegen und ging mit hohen Lasten an den Start. Es begann ein großes Zittern, als die Jury Zannis Erstversuch mit 172kg wegen Nachdrückens als ungültig bewertete.

Der 23-Jährige steigerte das Gewicht noch einmal auf 177kg, doch auch dieser Zweitversuch sollte ihm nicht gelingen. Ein einziges Mal durfte der Italiener noch auf die Plattform und in diesen letzten Versuch legte er alles, was er hatte. Als er schließlich die 177kg über den Kopf gestoßen hatte, kürte er dies mit einer emotionalen Jubelszene.

Mirko-Zanni-150kg-snatch
Zweimal scheiterte Mirko Zanni im Reißen an 150kg.

Vom Volleyball zum Gewichtheben

Für diesen Moment hat Zanni etliche Stunden in sein Training investiert. Dabei war es aber eher ein Zufall, dass er seine Liebe zum Gewichtheben entdeckte. Vier Jahre lang fand man den 1,70 Meter großen Sportler zunächst auf dem Volleyballfeld wieder. Da der damals 14-Jährige aber auch an Kraft zulegen wollte, nahm ihn sein Vater, der seine Stärken im Kraftdreikampf und Bodybuilding hatte, mit ins Fitnessstudio.

Kurz darauf hatte Zanni die Möglichkeit, an einem Gewichtheber-Wettkampf teilzunehmen. Zunächst noch unschlüssig entschied er sich dann doch dafür, an diesem Wettkampf teilzunehmen – auch um seinem Vater einen Gefallen zu tun. Diese Entscheidung stellte sich als die richtige heraus – Zanni kehrte dem Volleyball den Rücken zu und konzentrierte sich voll und ganz aufs Gewichtheben.

Seit diesem ersten Wettkampf hat sich einiges getan. Bei den Youth Olympic Games 2014 in China errang er im Zweikampf mit 255kg den dritten Platz (-62kg). Und noch in diesem Jahr landete er bei der Europameisterschaft in Moskau in der -67kg Klasse mit 148kg im Reißen und 170kg im Stoßen auf dem zweiten Rang. Obwohl dann jedoch seine Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokyo nicht optimal verlief, zweifelte er nie an dem Glauben an sich selbst.

„Eines habe ich mittlerweile verstanden: Egal wie die Vorbereitung lief, im Wettkampf ist alles anders.“ So konzentrierte Zanni sich während seiner Zeit im Olympischen Dorf in Tokyo voll und ganz auf seinen Wettkampf. Und dafür belohnte er sich.

„Es war eine unbeschreibliche und fantastische Erfahrung bei den Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen und dann auch noch direkt eine Medaille zu gewinnen. Das ist der bisher schönste Moment in meiner Karriere. Aber ich habe noch lange nicht genug. Ich bin motivierter denn je für die Spiele 2024 in Paris!“

Mirko Zanni hat sich mit 233kg im Zweikampf die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Tokyo gesichert. 

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