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Lisa-Marie Schweizer – Über den unbehaglichen Weg einer Leistungssportlerin

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Lisa-Marie Schweizer war schon immer sportbegeistert und betrieb zu Schulzeiten mehrere Sportarten gleichzeitig.

Lisa-Marie Schweizer
Geburtstag: 18.07.1995
Gewichtsklasse: -64 kg
Erfolge: mehrmalige Teilnahme an Welt- & Europameisterschaften
Deutsche Meisterin 2019 & Gesamtsiegerin der Frauen
Liebste Gewichtheberübung: Back Squats
Folge Lisa auf Instagram: @lisa_marie_schweizer

Doch irgendwann traten Beschwerden im Rücken auf, die sie mit physiotherapeutischen Übungen behandelte. Ihr damaliger Mathelehrer war gleichzeitig Trainer im Gewichtheben und so entschied sich Lisa auf ihn zuzugehen und zu fragen, ob Gewichtheben den Rücken stärkt, da ihr die Übungen bis dato schlicht und ergreifend zu langweilig waren. “Nach einem aufrichtigen Lächeln seitens meines Lehrers wurde ich zum Training eingeladen und ab da bin ich auch nicht mehr gegangen.” Berichtet sie mit einem Schmunzeln.

Im Jahre 2009, mit damals 14 Jahren, startete Lisa also mit dem Training. Durch ihren Ehrgeiz und ihre Leistungsentwicklung bestand die Möglichkeit, auf die Sportschule zu wechseln. Doch gemeinsam mit ihren Eltern entschied sie sich dagegen und konnte dennoch zeitweise bessere Leistungen abrufen als die Sportschülerinnen. Nach einem erfolgreichen Abitur begann Lisa in Heidelberg Psychologie zu studieren – ihr innigster Wunsch war jedoch ein Studium bei der Polizei. 2016 bekam sie schlussendlich die Möglichkeit und begann das Studium bei der Polizei Rheinland-Pfalz.

Für Leistungssportler auf einem bestimmten Niveau gibt es die Möglichkeit, in den Sportfördergruppen der Polizei, des Zolls oder der Bundeswehr unterzukommen, um Training und Wettkämpfe bestmöglich abdecken zu können. Doch Lisa entschied sich dagegen und für das reguläre Studium. Keine leichte Aufgabe, doch sie sagt: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.”  Die ersten zwei Jahre trainierte sie allein und ohne Trainer.

„Ich konnte mich gut auf mich selbst konzentrieren – ohne Leistungsdruck zu haben.“ Sie gewann neues Selbstvertrauen sowie den Ehrgeiz, sich selbst und allen anderen zu beweisen, welches Potenzial in ihr steckt. „Dank dieser Motivation blieb ich die ganze Zeit diszipliniert. Außerdem hatte ich eine enorme Rückendeckung von meinem damaligen Sportlehrer an der Polizeischule, der mir dabei half, in einer Abstellkammer der Sporthalle auf dem Campus zu trainieren.“

Auch für Wettkämpfe wurde sie freigestellt und ist noch heute wahnsinnig dankbar für diese Möglichkeit.

Ihr Durchhaltevermögen wurde belohnt – noch während des Studiums qualifizierte sich Lisa für die Welt- und Europameisterschaften. Dadurch bekam sie erneut die Möglichkeit, nach dem abgeschlossenen Studium in die Sportfördergruppe zu wechseln. “Das Angebot konnte ich nicht ablehnen. Somit war ich die erste Polizistin, die nachträglich in die Sportfördergruppe gewechselt ist.”

Seitdem geht es nur noch steil bergauf. 

2020 folgte der Umzug nach Leimen, damit das Training am Bundesstützpunkt in Heidelberg möglich ist. Ihr Trainingspensum stockte sie von 5 auf 10 Einheiten pro Woche auf. Da Kaderathleten das Training auch zu Corona-Zeiten gewährt ist, nutzte Lisa die Zeit ohne Wettkämpfe, um ausgiebig an ihrer Technik zu feilen. Ihr großes Ziel ist Olympia 2024 in Paris. “Ich möchte vor allem mich selbst immer wieder neu überraschen, indem ich meine persönlichen Grenzen immer weiter nach oben verschiebe.” Dafür will sie an allen Stellschrauben drehen, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. 

Auch der Wechsel zum Bundesligisten AV 03 Speyer im letzten Jahr ist ein weiterer Schritt in Richtung Spitze. “Auf diesen Verein habe ich früher schon immer geschaut und ich bin sehr stolz darauf, nun ein Teil der Mannschaft sein zu dürfen.” Aktuell stehen ihre persönlichen Bestleistungen bei 100 kg im Reißen und 120 kg im Stoßen. 

Wir sind gespannt, wohin die Reise noch gehen wird und werden Lisa auf ihrem Weg nach Paris für Olympia 2024 begleiten.

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