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Lisa Eble über Motivation, CrossFit und funktionale Fitness

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Am vergangenen Wochenende hat sich Lisa Eble den ersten Deutschen Meistertitel im funktionalen Fitness gesichert. Im Interview spricht die 31-Jährige über CrossFit und funktionalen Fitness und neue Motivation.

Endlich war es wieder soweit: Für Lisa Eble stand am vergangenen Wochenende der erste Live-Wettkampf seit über einem Jahr an.

„Das war einfach toll. Es war etwas ganz anderes, als alleine in der Box einen Wettkampf zu bestreiten. Das hat mir wieder einen Motivationsschub gegeben.“

Bei der ersten Deutschen Meisterschaft vom Deutschen Bundesverband funktionaler Fitness in Berlin erkämpfte sich die CrossFitterin in einem hochrangigen Teilnehmerfeld den ersten Platz und wurde damit zur ersten Deutschen Meisterin gekürt. „Ich bin ohne Erwartungen in diesen Wettkampf und insgesamt war der Kampf ums Treppchen auch sehr knapp. Aber am schönsten war es eigentlich, wieder die ganzen Leute zu treffen, sich auszutauschen und nebeneinander anzutreten.“

Bei den Deutschen Meisterschaften im funktionalen Fitness hat sich Lisa Eble den ersten Meistertitel der Geschichte gesichert.
Quelle: Christoph Hoffmann

Funktionale Fitness und CrossFit – viele kennen den Unterschied nicht bzw. sind sich nicht sicher, ob es überhaupt einen Unterschied gibt. Im Prinzip ist CrossFit ein Teil von funktioneller Fitness, allerdings ist die Marke CrossFit geschützt, sodass nicht einfach jeder CrossFit in einem Fitnessstudio anbieten kann. Dennoch gibt es auch einige Unterschiede. „Ich finde einige Ansätze von funktionaler Fitness echt gut. Zum Beispiel wollen sie regelmäßige Doping-Kontrollen der Athleten und Athletinnen durchführen und den Sport so komplett fair gestalten.“ Zudem sind die Movements in einem Regelwerk festgehalten, sodass die Sportler und Sportlerinnen genau wissen, was drankommen könnte. „Bei CrossFit-Wettkämpfen kann dagegen einfach alles drankommen. Auf der einen Seite ist es cool überrascht zu werden, auf der anderen Seite ist es aber auch mal schön, eine klare Struktur zu haben.“

Von der nationalen Meisterschaft zur Weltmeisterschaft

Da Eble sich am vergangenen Wochenende den ersten Deutschen Meistertitel der Geschichte gesichert hat, hat sie sich direkt für die Weltmeisterschaft im funktionalen Fitness Ende November in Schweden qualifiziert. „Darauf kann ich nun hinarbeiten. Ich habe ein Ziel, dass mich wieder motiviert.“ Aber auch wenn die 31-Jährige sich aktuell auf einen Wettkampf im funktionellen Fitness vorbereitet, kehrt sie CrossFit keineswegs den Rücken zu. „Ich denke, man kann beides nebeneinander machen. In der Vergangenheit haben bereits Top-Athletinnen wie Sam Briggs oder Kristin Holte gezeigt, dass es funktioniert.“ Ebenfalls in Schweden fand bereits 2019 eine Weltmeisterschaft statt, an der die beiden bekannten CrossFitterinnen teilgenommen hatten.

Lisa Eble nach ihrem ersten Tag bei der Deutschen Meisterschaft im funktionalen Fitness.

Die Sportart funktionelle Fitness ist im Kommen, eine Konkurrenz zu CrossFit stellt sie laut Eble aber nicht dar. „Ich denke, dass CrossFit und funktionaler Fitness nicht unbedingt miteinander konkurrieren, sondern dass sie nebeneinander existieren können. Beide Sportarten werden in Zukunft noch viel größer werden, weil sie enormes Potenzial besitzen. Aktuell wächst eine neue Generation heran, die von Beginn an diese Sportarten ausüben wird. Davon werden wir alle profitieren.“

Neuer Job, neue Motivation

Wie für viele andere auch, war für Eble die Deutsche Meisterschaft am vergangenen Wochenende der erste Live-Wettkampf seit langem. Auf Grund der Entwicklungen der Corona-Pandemie fand vieles nur online statt – so auch die CrossFit Semifinals, für die sie sich qualifiziert hatte. Daran hatte auch Eble zu nagen. „Es war in den letzten Monaten nicht nur schwierig meine Motivation aufrechtzuhalten. Ich habe auch noch meinen Job gekündigt und bin umgezogen. Das war keine leichte Zeit für mich. Ich musste damit erst abschließen, kann jetzt aber mit etwas neuem beginnen.“ Bei CrossFit Bern Vidmar hat sie einen tollen neuen Job als Trainerin gefunden und kann dort gleichzeitig auch trainieren. „Ich habe dort super nette Leute kennengelernt und mich persönlich neu gefunden. Dadurch bin auch wieder neu motiviert.“ Und mit dieser Motivation geht Eble in die Weltmeisterschaft von der funktionalen Fitness im November und sicherlich auch in die CrossFit Open, die nächstes Jahr im Februar stattfinden.

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