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Das Reißen – Was steckt dahinter?

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Reißen ist meiner Meinung nach die technisch anspruchsvollste Übung im Gewichtheben.

Sofern man effizient und gesund reißen möchte, und nicht nur an „anheben und catchen“ denkt, sollte man ein paar Dinge beachten.

1. Arbeite stets so nah wie möglich am Schwerpunkt des eigenen Körpers.

Wer sich jetzt fragt, was damit gemeint ist, denkt einfach an eine randvolle Maß Bier, welche mit ausgestreckten Armen gehalten wird und einmal nah am Körper – was strengt mehr an?

2. Kontrolliert und mit angepasster Geschwindigkeit heben.

Ihr solltet zu jeder Zeit wissen, wo sich die Hantel an eurem Körper befindet, nur dann könnt ihr agieren (ihr entscheidet, was die Hantel macht), wer nur reagiert (die Hantel entscheidet, was ihr macht), ist häufig der Schwerkraft der Hantel unterlegen.

3. Phasen abarbeiten.

Reißen besteht nicht nur aus Startposition und Hocke. Wer in der Hüfte schon ans Abtauchen denkt, hindert die Einleitung zur Überstreckung. Nur wenn ihr euch auf jede Phase des Reißens konzentriert, findet ihr den roten Faden bzw. den Flow, welcher einen Riss nicht nur geil aussehen lässt, sondern sich ebenso anfühlt.

Gewichtheben Reißen

4. Das Ding mit der Schultervorlage.

Die Schultervorlage dient vor allem als Hebel, welcher nach Passieren der Kniepassage aufgelöst wird, um der Hantel die nötige Geschwindigkeit zu geben. In der Theorie einfach, in der Praxis wortwörtlich schwer. Die Schultervorlage sollte so gewählt werden, dass euch die Last beim Anheben nicht nach vorne zieht, ihr im oberen Rücken kippt oder sich das Gesäß noch vor der Schulter anhebt.

Denn dann ist die Ausgangsposition eine ganz andere: Ihr arbeitet im Schwerpunkt der Hantel und eben nicht im eigenen. Die Hantel läuft „nach vorne“, das Gesäß hebt sich und schränkt den Wirkungsgrad des Hebels ein. Oberhalb der Knie müssen, um Kontakt zur Hantel herzustellen, erfahrungsgemäß die Knie untergeschoben werden (Geschwindigkeitsverlust). Die Gesamtbelastung wandert vom Mittelfuß in Richtung Fußzehen und das schadet der Kraftübertragung.

Ich persönlich arbeite mit einer „aufrechteren“ Startposition und bewege beim Wegheben die Knie-Gesäß-Achse leicht nach hinten, so bleibe ich nicht an den Knien hängen und bin nach Passieren der Kniepassage immer noch in meinem Schwerpunkt, was mir das Aufstrecken des Rückens erleichtert.

Zum Schluss noch das Thema Lösen der Füße. Ich habe für mich in dieser Technik zwei wesentliche Vorteile entdeckt. Ich kann länger, unter Belastung des Mittelfußes, Kraft übertragen und früher mit dem Abbremsen beginnen. Demzufolge starte ich auch schon in einer breiteren Fußposition, sonst wird es unbequem in der Hocke.

Die Füße zu lösen ist auf keinen Fall falsch! Die Chinesen lösen auch ihre Füße, bzw. sie sliden. Das ist für mich allerdings eine Koordinationsstufe zu hoch, deshalb habe ich mich für das andere Extrem entschieden, statt, wie ein Hoppelhäschen, die Füße zu lösen, löse ich sie einfach gar nicht. Probiert es aus und gebt mir gerne Feedback!

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