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BVDG sagt Deutsche Meisterschaften in Böbingen ab

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Nationale Gewichtheber-Veranstaltungen wird es im Jahr 2020 aller Voraussicht nach nicht mehr geben.

Wie in anbetracht der aktuellen Corona-Entwicklungen zu erwarten, kam es heute zur Absage der Deutschen Meisterschaft Gewichtheben, die vom  11. -13. Dezember im schwäbischen Böbingen stattfinden sollten.

Mit dieser Absage tat sich vor allem der veranstaltende SGV Böbingen rund um Organisator Karsten Kluge nicht leicht, steckte sein Team doch bereits hunderte Stunden ehrenamtliche Arbeit in dieses Projekt, um den Teilnehmenden zum Ende des Jahres wenigstens ein Event auf nationalem Niveau bieten zu können.

“Wir haben bis zuletzt an der Ausrichtung der Meisterschaft festgehalten, um den Atletinnen und Athleten einen versöhnlichen Abschluss dieses turbulenten Jahres zu bieten. Jedoch hat uns der zweite Lockdown einen ziemlichen KO-Schlag verpasst.”

Karsten Kluge, SGV Böbingen
KARSTEN AUF INSTAGRAM FOLGEN: @kali_weightlifting

Die Absage der DM reiht sich damit in eine Vielzahl von Absagen im Jahr 2020 ein und lässt somit nur noch optimistisch auf eine Verbesserung der Lage in 2021 hoffen. Nach Abbruch der Bundesliga-Saison im März, der Absage aller Jugendwettbewerbe und der nun erfolgten DM-Absage, ist dies wohl auch ein schlechtes Vorzeichen für den für 21. November geplanten Bundesligastart.

Fast schon traditionell, aber in diesem Jahr undenkbar: Der Jubel von Mohammed Hoblos bei Deutschen Meisterschaften wie hier in Obrigheim 2019

Deutsche Meisterschaft Gewichtheben 2020
Quelle: Liftersworld / Arthur Enns

Der Ausfall der DM trifft dabei ambitionierte Amateurgewichtheber, wie auch die Athleten der Nationalmannschaft gleichermaßen hart. Während den ambitionierten Athletinnen und Athleten an der Basis über das Jahr quasi alle Wettkampfveranstaltungen auf Landesebene verwehrt blieben, hatten auch die Aspiranten auf Olympische Startplätze keinerlei Möglichkeit zur Leistungsbestimmung und Wettkampfbedingungen.

Als gerechtfertigt, sieht Nationalmannschafts-Mitglied  Max Lang die Absage aber auch aus Gründen der Fairness:

“Der Lockdown und der einhergehende Trainingsausfall für Nichtprofis, bieten meiner Ansicht nach keine Grundlage für einen Wettkampf wie die Deutschen Meisterschaften.”

MAX LANG, AKTIVER GEWICHTHEBER BEIM AC MUTTERSTADT
MAX AUF INSTAGRAM FOLGEN: @max_lang_weightlifting

Mit Inkrafttreten der Corona-Schutzverordnungen in allen 16 Bundesländern, kam es zu umfassenden Schließungen von Trainingseinrichtungen und großflächigen Untersagungen von Vereinssport im Amateurbereich. Lediglich Profisport, sowie der Trainingsbetrieb für Athletinnen und Athleten mit Kaderstatus sind nach dieser Verordnung noch erlaubt.

Die große Fragen, die sich der Deutsche Gewichtheber-Sport nun stellen sollte, beschäftigen sich vor allem mit digitalen Wettkampfangeboten, die Wettkämpfe auch in Corona-Zeiten möglich machen.

Hier können Verbände wie USA Weightlifting sicher Vorbild sein, um entsprechende Angebote auch nach Deutschland zu holen.

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