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Der Aufschwung von USA Weightlifting

USA-Weightlifting
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In den vergangenen Jahren zeigte die Entwicklung von USA Weightlifting stetig nach oben. So hat es sich nicht nur als nationaler Sportverband, sondern auch als konkurrenzfähige Nation bei internationalen Wettkämpfen etabliert.

„Die Aufgabe von USA Weightlifting ist es, die Athleten der Vereinigten Staaten dabei zu unterstützen, exzellente Leistungen bei Olympischen Wettkämpfen und Weltmeisterschaften zu erbringen sowie eine vielfältige sowie integrative Gemeinschaft des Gewichthebens und das Training mit der Langhantel in den Vereinigten Staaten zu unterstützen, zu fördern und auszubilden.“


So lautet das Leitbild von USA Weightlifting und dieses wurde in den vergangenen Jahren auch erfolgreich umgesetzt. Allen voran Phil Andrews sorgte dafür, USA Weightlifting (USAW) zu transformieren. Im April 2016 wurde er zum Chief Executive Officer (CEO) von USAW ernannt. Seitdem kam es zu einem Wiederaufschwung in der USA sowie einem deutlichen Mitgliederwachstum. Andrews unterstützte bedeutende Reformen auf internationaler Ebene, besonders im Bereich Anti-Doping, richtete drei Weltmeisterschaften der Internationalen Weightlifting Federation (IWF) aus und sorgte für einen Leistungsanstieg bei den Athleten der Vereinigten Staaten, der zu den besten Ergebnissen seit über 60 Jahren führte.

Dass die USA in den letzten Jahren zu einer Nation geworden ist, die sich sowohl als internationaler Sportverband als auch als konkurrenzfähige Nation bei internationalen Wettkämpfen etabliert hat, kommt nicht von ungefähr. Die Top-Athleten von USA Weightlifting finden sich in nationalen Teams zusammen und trainieren beispielsweise bei Juggernaut, Catalyst Athletics oder California Strength. Einer der Top-Trainer ist Greg Everett, Chefcoach von Catalyst Athletics, einer der erfolgreichsten Mannschaften im Olympischen Gewichtheben. Im Gegensatz zu beispielsweise deutschen Athleten und Athletinnen trainieren die Top-US-Athleten nicht in Vereinen, und treten in einem Ligabetrieb gegeneinander an, sondern scharen sich um einige wenige sehr gute Coaches, nehmen an nationalen Meisterschaften teil und profitieren so voneinander. In den USA gibt es 45 staatlich orientierte Local Weightlifting Committees (LWC’s). Jedes LWC fördert Gewichtheber-Programme und entwickelt Athleten in seiner Region, indem es lokale Wettkämpfe und andere Programme veranstaltet.

Die Rolle von Social Media

Eine dieser AthletInnen ist Mattie Rogers. Sie hat eine neue Ära von USA Weightlifting eingeläutet. Die 25-Jährige ist die erste US-Amerikanerin seit über 25 Jahren, die bei drei Weltmeisterschaften in Folge eine Medaille gewonnen hat. Für viele ist Rogers das Gesicht des Gewichthebens in den Vereinigten Staaten. Dies zeigt sich auch in ihren knapp 650.000 Followern auf Instagram.

Über die Sozialen Netzwerke trieb USA Weightlifting seinen Aufschwung in den letzten Jahren voran. Vor allem für eine Randsportart wie Gewichtheben ist es wichtig, sich medial Präsenz zu verschaffen. Die verschiedenen Social Media Plattformen wie Twitter, Facebook und Instagram bieten USA Weightlifting und ihren Athleten und Athletinnen zahlreiche Kommunikationsmöglichkeiten, um ihre Fans zu erreichen, ihre eigene Marke oder auch die Werbepartner zu präsentieren. Deshalb kommt es häufig vor, dass US-Athleten und Athletinnen bekannter sind als beispielsweise deutsche Gewichtheber und Gewichtheberinnen.

Größtes Olympia-Team seit 25 Jahren

Bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Tokyo wird USA-Weightlifting von vier Hebern und vier Heberinnen vertreten. Diese acht Athleten und Athletinnen sollen das US-Team zu den besten Olympischen Spielen seit über 60 Jahren führen. „Indem wir unser größtes Team seit 1996 zu den Olympischen Spielen schicken, hat das US-Team bereits Geschichte geschrieben”, sagte Andrews, „Diese acht Athleten haben ihre Belastbarkeit bewiesen. Unsere Aufgabe ist es nun, sie zu unterstützen, während sie versuchen, ihre besten Leistungen in Tokyo abzuliefern.”
Neben Rogers hat USA Weightlifting in Kate Nye eine weitere prominente Athletin in seinen Reihen. Bei den IWF-Weltmeisterschaften 2019 in Thailand (-71 kg) holte die 22-Jährige die Goldmedaille, Rogers landete auf Platz zwei und verdiente sich Silber. Damit sind die beiden die ersten zwei Gewichtheberinnen, die bei einer Weltmeisterschaft den 1. Und 2. Platz belegten. Zudem sind sie seit über 30 Jahren die ersten beiden Amerikanerinnen eines Geschlechts, die sich ein WM-Podium teilen. Zuletzt war dies Karyn Marshall und Carol Cady 1989 bei der dritten Weltmeisterschaft der Frauen (+82,5 kg) gelungen (Silber und Bronze).

Komplettiert wird das Team der Frauen durch Sarah Robles (+87 kg) und Jourdan Delacruz (49kg). Robles gewann die IWF-Weltmeisterschaft 2017 und holte unter den vier US-Hebern und Heberinnen 2016 die einzige US-Medaille im Gewichtheben bei den Olympischen Spielen in Rio (Bronze). Damit rangieren alle vier Gewichtheberinnen in der globalen Olympia-Qualifikation unter den ersten drei in ihren Gewichtsklassen und können sich realistische Chancen auf eine Olympia-Medaille machen.

Vier Männer repräsentieren die USA in Tokyo

Doch auch bei den Männern hat USA Weightlifting in den letzten Jahren erfolgreiche Athleten hervorgebracht. Einer von ihnen ist Harrison Maurus. Bei der Weltmeisterschaft 2017 in Calif gewann der damals 17-Jährige sowohl im Zweikampf als auch im Stoßen (-77 kg) Bronze und sicherte damit dem Team der USA die ersten Medaillen im Gewichtheben der Männer seit über 20 Jahren. Mit 193 kg im Stoßen stellte er einen neuen Jugendweltrekord auf.

Ein weiterer nennenswerter Athlet der USA ist C.J. Cummings (-73 kg). Er wurde als 15-jähriges Wunderkind “der LeBron James des Gewichthebens” genannt und wird nun mit 21 Jahren sein olympisches Debüt als jüngster amerikanischer Gewichtheber seit 2000 geben. Cummings ist der einzige US-Amerikaner, der in der globalen Olympia-Qualifikation in jeder Klasse unter den ersten fünf platziert ist. Er ist Zweiter in der Klasse bis 73 kg und will der erste Amerikaner werden, der seit 1984 eine olympische Medaille im Gewichtheben gewinnt. Komplettiert wird das US-Team von Wes Kitts (-109kg) und Caine Wilkes (+109kg).

Mehr als zwei Medaillen im Gewichtheben hat die USA zuletzt 1960 in Rom bei einer Olympiade gewonnen. Doch in diesem Jahr stehen die Chancen nicht schlecht, diese Zahl einzustellen.

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