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Crossfit Games: Toomey schreibt einmal mehr Geschichte, Medeiros folgt auf Fraser

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15 Events an vier Tagen liegen hinter den fittesten Crossfit-Athleten der Welt. Am Ende der Crossfit Games schrieb Australierin Tia-Clair Toomey einmal mehr Geschichte und wurde nach einer beeindruckenden Leistung zum fünften Mal in Folge zur „Fittest Women on Earth“ gekürt. Justin Meideros indes hat den spannenden Kampf um die Thronfolge von Mathew Fraser gewonnen.

15 Events an vier Tagen liegen hinter den fittesten Crossfit-Athleten der Welt. Am Ende der Crossfit Games schrieb Australierin Tia-Clair Toomey einmal mehr Geschichte und wurde nach einer beeindruckenden Leistung zum fünften Mal in Folge zur „Fittest Women on Earth“ gekürt. Justin Meideros indes hat den spannenden Kampf um die Thronfolge von Mathew Fraser gewonnen.

Der erste Tag der Individuals bei den Crossfit Games begann an einem warmen, diesigen und leicht bewölkten Mittwochmorgen in Madison. Alle 80 Athleten und Athletinnen versammelten sich zum Auftakt der Crossfit Games am Lake Monona, wo das erste Event stattfand. An diesem ersten Tag der Crossfit Games wurden 400 Punkte in vier Disziplinen vergeben. Als sich der Tag dem Ende neigte, hatte sich eine Athletin 397 Zähler gesichert.

Auf beeindruckende Art und Weise bewies Tia-Clair Toomey bereits am ersten Tag der Crossfit Games, weshalb sie in den vergangenen vier Jahren viermal den Titel zur „Fittest Women on Earth“ gewonnen hatte. Schwimmen, Muscle Ups und Schlitten ziehen, ein 500 Meter Sprint, Wallwalks sowie Thruster – in vier völlig unterschiedlichen Events rannte Toomey dreimal als erste über die Ziellinie, lediglich im letzten Workout, bei dem insgesamt je 55 Thruster (60/40kg) und Wallwalks absolviert werden mussten, hatte Rooky Mallory O’Brien leicht die Nase vorne. Im Leaderboard folgten Toomey, die jedoch schon mit deutlichem Abstand führte, Haley Adams (340 Punkte) und Kristin Holte (332 Punkte).

Rookie Mallory O’Brien schlägt Toomey in Event 4.

Bei den Männern zeichnete sich wie erwartet bereits am ersten Tag ein enger Kampf ab. Am Ende des Tages stand der Kanadier Brent Fikowski mit 322 Punkten ganz oben, dabei landete er jedoch nur einmal in diesen ersten vier Events unter den Top-3.  Auch der Zweitplatzierte Justin Medeiros (313 Punkte) konnte sich lediglich bei dem 500 Meter Sprint einen Platz auf dem Treppchen sichern. Auf Rang drei stand der Gewinner des Schwimm-Events Jonne Kioski mit 310 Zählern.

Toomey bleibt an der Spitze, Medeiros übernimmt Führung

Nachdem die Athleten und Athletinnen am Donnerstag einen Tag Pause hatten, standen am Freitag gleich fünf Events auf dem Programm. Zudem stand auch der erste Cut bevor: Nach insgesamt neun Events wurde das Teilnehmerfeld bei den Männern und Frauen auf jeweils 30 reduziert. Während sich das Leaderboard nach dem zweiten Tag beinahe völlig verschob, blieb doch eine Sache gleich – Toomey grüßte bei den Frauen weiterhin von der Spitze.

Die Männer hingegen lieferten sich weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Gewinner des Tages sollte diesmal Medeiros werden, der Fikowski und Patrick Vellner auf Rang zwei und drei verdrängte. Medeiros wurde in Event acht, bei dem die Athleten und Athletinnen einen Parkour im Handstand Walk überwinden mussten, Zweiter. In den weiteren vier Events landete der US-Amerikaner auf einem einstelligen Platz, was reichte, um am Ende des Tages die Führung zu übernehmen.

Bei den Frauen baute Toomey nach dem zweiten Tag ihren Vorsprung auf über 138 Punkte auf die nun Zweitplatzierte Laura Horvath aus. In Event 6 und 7 bewies Toomey einmal mehr ihre unglaubliche Kraft. In beiden Events mussten fünf Cleans mit steigendem Gewicht sowie abwechselnd ein kurzer Lauf absolviert werden. Die Australierin hob jedes Gewicht ohne Probleme und sicherte sich in diesen beiden Events den ersten Platz.

Leaderboard festigt sich

Der dritte Tag der Individuals bei den CrossFit Games begann mit nur 30 Athleten und Athletinnen. Nach Event zehn am Vormittag wurde die Zahl jedoch noch einmal auf je 20 reduziert. Nach fünf zermürbenden Wettkämpfen am Freitag hatten die fittesten Athleten und Athletinnen der Welt am dritten Tag drei weitere zu bewältigen, bevor der entscheidende vierte Tag anstand. Laufen und Toe-To-Bars folgte ein elf Minuten AMRAP, bei dem nach langer Zeit das Pegboard wieder mit dabei war. In Event zwölf mussten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen noch einmal ihre Stärke bei einen One-Rep-Max im Snatch unter Beweis stellen.

Annie Thorisdottir nach ihrem 200 pounds Snatch. 

Wie zu erwarten entschied Toomey Event zwölf für sich. Allerdings nur knapp vor der Iceland-Queen Annie Thorisdottir, die ebenfalls 200 pounds über ihren Kopf riss, dann aber im Stechen gegen Toomey den Kürzeren zog. Die Isländerin, die sich nach ihrer Schwangerschaft erstmals wieder für die Games qualifiziert hatte, schob sich nach Tag drei auf Platz vier vor. Toomey blieb weiterhin unangefochtene Nummer eins, es folgten Horvath (2.) und die Norwegerin Holte (3.). Auch bei den Männern änderte sich im Leaderboard auf den ersten drei Plätzen kaum etwas. Medeiros verteidigte seine Führung mit einem sechsten, zehnten und siebten Platz in den drei Events. Auf Rang zwei und drei indes tauschten Fikowski und Vellner die Plätze. Vellner beanspruchte mit 907 den zweiten Rang, Fikowski folgte knapp dahinter auf Platz drei (888 Punkte).

Justin Medeiros geht als Leader in den vierten und entscheidenden Tag. 

Kampf um Platz drei stiehlt die Show in Madison

Etwas unspektakulär gestalteten sich am vierten und letzten Tag der Crossfit Games fünf von sechs Platzierungen auf dem Treppchen bei den Männern und Frauen. Lediglich der Kampf um Rang drei bei den Frauen wurde noch einmal spannend. Gleich fünf Athletinnen kämpften um den letzten Platz auf dem Podium hinter der nun fünffachen Games-Gewinnerin Toomey und zweitplatzierten Horvath. Vor dem vierten und entscheidenden Tag belegte noch Holte mit 834 Punkten den dritten Rang. Es folgten Thorisdottir (824), Adams (810), Kristi Eramo O’Connell (804) und Gabriela Migala (802).

Vor dem abschließenden 15. Event hatte sich der Kampf um Platz drei zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Thorisdottir und Holte entwickelt. Im letzten und entscheidenden Event mussten die Athleten und Athletinnen innerhalb von elf Minuten 600m Rudern, 90 Chest-to-Bar Pull-Ups, 36-ft. Back-Rack Walking Lunges (185/135 pounds), 36-ft. Front-Rack Walking Lunges und 36-ft. Overhead Walking Lunges absolvieren. Thorisdottir stieg als erste Athletin vom Rudergerät und kam unter Freudentränen vor Holte ins Ziel. Damit belegte sie den dritten Platz bei den NOBULL CrossFit Games 2021 und stand damit zum fünften Mal in ihrer legendären Karriere auf dem Podium.

Toomey holte wie erwartet ihren fünften Titel in Folge, Horvath wurde Zweite. Die nun fünffache Games-Gewinnerin denkt aber noch lange nicht an ihr Karriereende. „Ich hoffe, dass ich bei den Olympischen Winterspielen im Bob mitfahren kann. Dann werde ich wahrscheinlich noch am Rogue Invitational teilnehmen. Und in der nächsten Saison mache ich das Ganze noch einmal.“

Tia-Clair Toomey wird zum fünften Mal in Folge “Fittest Woman on Earth”

Bei den Männern hat Medeiros, dem mit gerade einmal 22 Jahren noch eine große Karriere bevorsteht, den fünffachen Champion Fraser beerbt. Vellner beanspruchte Platz zwei für sich, Fikowski wurde Dritter.

Justin Medeiros, Patrick Vellner und Brent Fikowski

Die Schattenseite der Crossfit Games

Danielle Brandon belegte am Ende der Crossfit Games den fünften Rang. 

Zusammen jubeln, sich umarmen und austauschen – eine der schönsten und emotionalsten Momente für die Athleten und Athletinnen bei den Crossfit Games. Dies alles war Danielle Brandon in diesem Jahr aber verwehrt. Sie befand sich in einer Trainingsgruppe mit Bethany Shadburne, die im Vorfeld positiv auf COVID-19 getestet wurde. Und auch Teamkollegin Kari Pearce wurde kurz darauf positiv getestet, für beide bedeutete dies der Ausschluss von den Games. Brandon hingegen durfte weiter an ihnen teilnehmen, doch dafür zahlte sie einen bitteren Preis. Zweimal täglich wurde sie getestet und hatte immer zwei Bahnen Abstand zu ihren Mitstreiterinnen. Nach dem Wettkampf hieß es dann warten für Brandon, bis eine medizinische Helferin der CrossFit Games sie mit Abstand und Maske aus der Halle brachte. Bei dem 500 Meter Sprint sollte sie eigentlich allein laufen, doch drei Athletinnen erklärten sich bereit, im gleichen Durchgang anzutreten. Trotz des Stresses und Drucks, der auf Brandon durch diese Situation lastete, kämpfte sich die US-Amerikanerin durch die Workouts und landete am Ende auf dem fünften Platz. Eine starke Willensleitung, die genauso zu würdigen ist, wie die von Toomey oder auch Thorisdottir.

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